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Der Drache freute sich, den kleinen Jungen wiederzusehen und gab ein zischendes Geräusch von sich, um seine Freude zu zeigen. Das erschreckte die vielen Menschen um ihn herum so sehr, dass sie alle davonliefen. Natürlich war der kleine Junge nicht geflohen. Da wurde der Drache traurig und gestand ihm seine Verwirrung. „Ich bin nicht mehr ich: Ich weiß nicht mehr, wer ich bin", sagte er. Und zwei große Tränen kamen zum Vorschein; seine Augen glänzten nicht mehr, sondern waren trüb und wässrig geworden. „Du hast mich dazu gebracht, über mein Verhalten nachzudenken. Es ist wahr, ich bin nicht böse. Und das will ich auch nicht sein. Aber vorher, als ich mich wie ein Bösewicht verhalten habe, wurde ich anerkannt. Die Menschen hatten Angst vor mir, vor meiner Kraft, vor meinem Feuer, vor meinem Zischen. Sie kamen nicht in meine Nähe. Und sie respektierten mich. Jetzt, hingegen...” Das Kind spürte den Schmerz des Drachens. „Jetzt, hingegen...?” „Ich schäme mich, das zu sagen. Aber neulich kam sogar ein Junge auf mich zu... Und weil ich brav und ruhig blieb, zog er mich am Schwanz. Und ein anderer versuchte, seine Finger in meine Nasenlöcher zu stecken, aus denen ich früher Feuer ausstieß. Und dann gibt es noch die, die an meinen Flügeln herumspielen und versuchen, sie zu öffnen, wenn ich sie geschlossen habe, um mich auszuruhen. Kurz gesagt, alle machen sich jetzt über mich lustig, sie sagen, ich mache niemandem Angst...”. [...] | Entry #37657 — Discuss
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[...] Der Drache freute sich, [den Jungen] wiederzusehen und stieß zum Gruß ein Zischen aus, so dass die vielen um ihn herumstehenden Leute vor lauter Schreck das Weite suchten. Natürlich war der Junge nicht weggelaufen. Traurig vertraute ihm der Drache seinen Kummer an. „Ich bin nicht mehr der Alte.“, sagte er ihm und eine große Träne rann ihm von den Augen, die nicht mehr blitzten, sondern nun matt und wässrig waren. „Ich habe über deine Worte nachgedacht. Es stimmt, ich bin nicht schlecht. Und will es nicht sein. Aber als ich noch ein Bösewicht war, fürchteten sich die Leute vor mir, vor meiner Kraft, meinem Feuer, meinem Zischen. Sie hüteten sich, mir zu nahe zu kommen und hatten Achtung vor mir. Aber jetzt…“ Der Junge fühlte den Schmerz des Drachen. „Aber jetzt…?“ „Ich schäme mich, es zu sagen. Aber neulich kam so ein Bursche vorbei. Als er merkte, dass ich es ernst meinte mit meinem Vorsatz, niemandem mehr Schaden zuzufügen, zog er mich am Schwanz. Ein anderer versuchte, mir die Finger in die Nasenlöcher zu stecken, aus denen ich früher Feuer spie. Und wieder ein anderer spielte mit meinen angelegten Flügeln herum und versuchte, sie zu öffnen und meine Ruhe zu stören. Niemand nimmt mich mehr ernst, niemand hat mehr Angst vor mir…“ […} | Entry #37696 — Discuss
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